Lebensnahe Erziehung

Schulgarten

„Die Natur muss gefühlt werden.“

Alexander von Humboldt

Natur spricht alle Sinne an! Gemäß diesem Motto legen wir selbst Beete an, ziehen Gemüse vor pflanzen es anschließend in unsere Hochbeete, säen Sommerblumen und beschäftigen uns mit den Tieren des Gartens . Die Kinder sollen die Zusammenhänge in unserer Natur erkunden und ein Bewusstsein für unsere Ressourcen entwickeln. Unterstützt werden wir durch die Schulgarteninitiative, den Naturschutzbund NABU,  den BUND Blaustein, zahlreiche Experten und in erster Linie durch die Gemeinde Blaustein.

Die Schulgarten- AG ist für die Pflege und Erhaltung des Gartens da. Es sind jedoch auch einzelne Klassen als Klassenverband im Schulgarten aktiv.

Während in den Schulen überwiegend die kognitiven Fähigkeiten geschult werden, bietet der Schulgarten viele Möglichkeiten an Primärerfahrungen in und mit der Natur zu machen und die kognitiven Inhalte zu erleben und zu entdecken. Zudem kann eine verantwortungsvolle, pflegerische Haltung gegenüber der Umwelt angebahnt werden.

Deshalb steht im Schulgarten das praktische Tun im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene persönliche Erlebnisse und Erfahrungen im Schulgarten machen.

Das Konzept des Schulgartens bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern. Sie können durch das Arbeiten in Teams Gemeinschaft erleben. Die Teams bestehen aus jeweils 3 Schülerinnen und Schüler. Dabei wurden die Altersstufen gemischt, sodass Kinder von der 1. – 4. Klasse in einem Team zusammen arbeiten.

Hallo, ich bin Shifter der Schulgarten- Fuchs. Gemeinsam mit den Kleinen Einsteins erkunde und entdecke ich den Schulgarten.

Hi Leute, ich bin Mr. Mole! Ich spiele meinen Freund Shifter öfter mal einen Streich im Schulgarten und stampfe meinen Maulwurfshügel aus dem Boden.


Schulgarten- News

Landeswettbewerb „bw blüht“

Hallo Schulgarten- Fans, ratet mal wo ich am 04.07.2020 war. Hier siehst du ein Bild und kannst es vielleicht erraten.

Ich bin mit Rektorin Martina Renner- Häckh und meiner Schulgartenchefin Vanessa Schuller zur Preisübergabe nach Bebenhausen gefahren. An so einem heißen Tag war es angenehm im kühlen Schloss zusitzen und gespannt zu warten bis es endlich losgeht. Und dann war es soweit, Minister Peter Hauck eröffnete die Preisübergabe mit einer motivierenden Rede und die ersten Preise wurden übergeben. Und dann wurde ich auch schon auf das Rednerpult gesetzt und das Schulgarten- Projekt der Kleinen Einsteins wurde vorgestellt. Die Laudatio war ansporn genug, um das unglaubliche Preisgeld gut zu investieren und das Projekt weiter leben zu lassen. Mr. Mole und ich freuen uns schon rießig darauf zu sehen, was im nächsten Jahr im Garten passiert und welche neuen Elemente es bald im Schulgarten an der Grundschule Kleiner Einstein zu sehen gibt. Bis bald, euer Shifter

Schulgartenarbeit in Corona- Zeiten

Das Coronavirus stellte auch unseren schulischen Alltag völlig auf den Kopf, dennoch bot der Schulgarten der Kleinen Einsteins vielen Kindern während ihrer Notgruppenbetreuung ein grünes Asyl.

Doch jetzt der Reihe nach:

Unsere Schulgarten Jahresvorbereitung 2020 lief engagiert, motiviert, ideenreich und auf vollen Hochtouren an, nachdem wir mit unserem Schulgarten im Herbst 2019 nachhaltig, gemeinschaftlich und mit hohem Ernteertrag geendet hatten.

So setzten wir uns über die Wintermonate hinweg für den Artenschutz ein und stellten u.a. Vogelfutter, Nisthilfen und Schutzhöhlen (Holzstoß und Steinhaufen) für die Tiere her. Des Weiteren planten wir unsere Teilnahme am „Tag des Schulgartens (TdS)“, mit dem Schwerpunkt: „Mit Digitalen Medien im Schulgarten unterwegs“. Und was macht man, wenn ein Großvater Weiden schneidet und sie uns zur Verfügung stellt? Eine Weidentipi. Und: wir planten, wie bereits im Vorjahr, was alles an erhaltenden Maßnahmen im Garten von Nöten ist, bevor wir uns an dessen weitere Erweiterungen machen werden.

Und dann kam es zum Ausbruch der Corona-Pandemie. Nachdem wir schweren Herzens unseren TdS absagen mussten (der „Ersatztermin“ wird voraussichtlich im September sein), stellten wir Überlegungen an, wie die Gartenarbeit während der Schulschließung machbar und umsetzbar sein konnte.

Unser Vorgehen im Überblick:

  • Die 14 Schülerinnen und Schüler aus den schulischen Notgruppen helfen im Schulgarten mit und unterstützen die Kolleginnen beim: Jäten, Hacken, Säen, Einpflanzen…und Beobachten.
  • In den zwischenzeitlich eingetroffenen Hochbeeten mussten die Setzlinge eingepflanzt und gepflegt werden. Dies gehörte ebenso in den Aufgabenkatalog der Schülerinnen und Schüler der Notbetreuung.
  • „Die Kartoffeln kommen!“ Das vom Deutschen Kartoffelhandelsverband e.V. (DKHV) ausgeschriebene Schulgartenprojekt „Kids an die Knolle“ bedachte uns bei der Projektbewerbung, sodass wir Saatgut für zwei Klassen bekamen. Jetzt hieß es: den Kartoffelacker hacken und jäten, um dann unsere Kartoffeln legen zu können. Ebenso wieder unter Mithilfe unserer Notgruppenkinder.  
  • Ein Gießplan für die Beete, Hochbeete und den Garten muss wieder her! Konkret sieht das so aus, dass sich die Schülerinnen und Schüler, mit Unterstützung ihrer Eltern, wechselweise in den Schulgarten begeben und dort gießen. Ein mit Regenwasser gefüllter Wassertank dient hier als Wasserquelle.
  • Die Erweiterung des Blumen- und Alpengartens beim Wildbienenhotel wurde angegangen und fertiggestellt. Ein weiteres Ökosystem entsteht. Unsere Wildbienen danken es summend.
  • Für unsere daheimbleibenden Schulgärtnerinnen und -gärtner gab es den Schulgarten im Kistchen. Die eigens bemalten Pflanzkisten wurden den Schülerinnen und Schülern mit vorgezogenen Setzlingen mit nach Hause gegeben, um so in Corona-Zeiten doch noch ein bisschen Schulgartenfeeling zuhause zu haben. Ein Ökosystem auf kleinstem Raum.

Die Kleinen Einsteins sind im Nachhaligkeits- Netzwerk aktiv. Schauen Sie doch mal vorbei und entdecken Sie die zahlreichen Aktionen.

N- Netzwerk

Dankeschön!

Wir sind mächtig stolz auf unser neues Elemente im Schulgarten: Das Gewächshaus. Doch ohne begeisterte Schulgarten- Fans und deren Unterstützung wäre dies nicht möglich gewesen! Ein dickes, fettes Dankeschön geht an die Herr Bachmann der Firma Götsch & Fälschle GmbH, sowie an die Schulstiftung Baden- Württemberg, welche maßgeblich an der Förderung beteiligt waren.

Wir sind dabei beim Schulgartenprojekt „Kids an die Knolle“

Im April wird uns das Pflanzgut geliefert. Nach den Eisheiligen ist ein guter Zeitpunkt, um die Kartoffeln in Reihen in unserem Kartoffelacker in die Erde zu stupfen. Ab diesem, Zeitpunkt führen wir ein Tagbuch über das Wachstum und besprechen mit unserern Lehrerinnen alles rund um die Kartoffeln. Sind die Kartoffeln groß genug und das Kraut schon wieder verwelkt ernten wir sie.

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Mai 2020
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Presseberichte